Wer kann Heilpraktiker/in werden?

Grundsätzlich jeder, der die nachfolgend aufgeführten Voraussetzungen erfüllt:

1. Jeder Bürger der Bundesrepublick oder Ausländer der in der
    Bundesrepublick ansässig ist und eine gültige Aufenhalts-
    genehmigung hat.
2. Er muss eine Prüfung bei dem für ihn zuständigen Amtsarzt ablegen.
    Nach bestandener Prüfung erhält man die Erlaubnis zur Ausübung
    der Heilkunde Gemäss § 1 HPG (Heilpraktikergesetz) und kann sich
    in allen Bundesländern als Heilpraktiker/in niederlassen. Wird die
    Prüfung nicht bestanden, kann sie mehrmals wiederholt werden.
3. Er muss eine abgeschlossene Schulausbildung nachweisen können
    (Hauptschulabschluss genügt).
4. Er darf keine körperlichen oder geistige Leiden haben die die
    Berufsausübung gefährden könnten (Sucht, dauernd
    ansteckende Krankheiten).
5. Er muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, aus dem hervor
    geht, dass er sich keinerlei schwerer strafrechtlicher oder sittlicher
    Verfehlungen schuldig gemacht hat.
6. Er muss das 25. Lebensjahr erreicht haben. Der Studienbeginn ist
    jedoch bereit mit 20 Jahren möglich.
Es ist die Aufgabe des Heilpraktikers, Menschen zu helfen, ihre Leiden
zu lindern oder sie zu heilen. Das erfordert Geduld und Respekt vor dem
Menschen (unseren Patienten) und Ehrfurcht vor der wundersamen
Heilwirkung der Natur.
Dieses ist zwar keine Voraussetzung des Gesetzgebers, doch eine die
wir VERBANDSSCHULEN, von unseren Studierenden erwarten.

Das Seminarstudium ist ein Heim-Kombi-Studium und bereitet intensiv
auf die gesetzlich geforderte Amtsarztüberprüfung vor und zwar in den
Fächern:
Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hp.-Gesetzeskunde,
Infektionskrankheiten, ausserdem wird besonderer Wert auf die
fachliche Ausbildung gelegt.

Prüfungen:
Wer die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde gemäss § 1 HPG
(Heilpraktikergesetz) erhalten will,  muss sich einer Überprüfung bei
dem für seinen Wohnsitz zuständigen Amtsarzt unterziehen.
Hierzu fordert man ein Anmeldeformular bei dem zuständigen
Gesundheitsamt an und beantragt damit die Überprüfung nach
§ 1 HPG.
Zu dieser Prüfung kann sich jeder anmelden, der das 25 Lebensjahr
erreicht hat und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.
Die Prüfungsverfahren sind weitgehend vereinheitlicht, sie bestehen aus
schriftlicher und mündlicher Prüfung (Multiple choice).
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